GitHub Flow ist simpel. Ein Haupt-Branch, Feature-Branches für alles andere. Keine komplexen Release-Branches wie bei Git Flow.
Schritt 1: Branch erstellen
Für jedes neue Feature oder jeden Bugfix einen Branch vom main-Branch abzweigen. Der Name sollte beschreibend sein: „feature/zahlungsintegration" oder „bugfix/login-timeout".
Schritt 2: Commits hinzufügen
Regelmäßig committen. Nicht drei Tage arbeiten und dann alles auf einmal hochladen. Kleine Commits mit klaren Nachrichten helfen beim Review.
Schritt 3: Pull Request öffnen
Sobald der Code bereit ist, einen Pull Request erstellen. Hier kommt das Team ins Spiel – Code Review, Diskussionen, Verbesserungsvorschläge. Bei einem Zahlungsmodul würde man beispielsweise die Fehlerbehandlung genau prüfen.
Schritt 4: Diskussion und Anpassungen
Feedback einarbeiten, weitere Commits zum Branch hinzufügen. Der Pull Request aktualisiert sich automatisch. Manchmal dauert dieser Prozess zwei Tage.
Schritt 5: Merge in main
Nach der Freigabe wird der Branch in main gemerged. GitHub Flow setzt voraus, dass main immer deploybar ist. Das bedeutet: Automated Tests müssen grün sein.
Schritt 6: Deployment
Der gemergete Code geht direkt in Produktion. Continuous Deployment macht das automatisch. Feature-Flags helfen dabei, neue Funktionen schrittweise freizuschalten.